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Triage in der Medizin III

Eingrenzung

Wenn man sich vor Augen hält, dass in vielen Gesundheitssystemen jedes Krankenhaus, ja innerhalb der Krankenhäuser sogar jede einzelne Ambulanz ein eigenes Triagesystem benutzt, wird schnell klar, dass die Zahl der existierenden Systeme immens sein muss. Alle Systeme darzustellen, würde den Rahmen dieser Homepage sprengen. Daher beschränkt sich diese Seite und ihre Unterseiten auf eine kurze Darstellung der anderen drei “großen” fünfstufigen Systeme, sowie einiger interessanter Entwicklungen.

Die Beschränkung auf fünfstufige Systeme erfolgt aufgrund der Erkenntnis aus zahlreichen Studien, dass die Ergebnisqualität bei fünf Stufen am besten ist. Systeme mit weniger Stufen können nicht ausreichend differenzieren, bei Systemen mit mehr als fünf Stufen steigt der Zeitbedarf der Einschätzung rapide an und die Eindeutigkeit der zuzuweisenden Stufe sinkt.

Dargestellte Systeme:

Die folgenden Seiten widmen sich mit der Australasian Triage Scale (ATS)
dem “Senior” der fünfstufigen Triagesysteme.

Die nächste Seite stellt mit der Canadian Triage and Acuity Scale (CTAS) einen wichtigen Abkömmling der ATS dar.

Ein völlig anderer Weg wurde 1999 mit dem Emergency Severity Index (ESI)
in den USA beschritten.

Als weitere Varianten sei kurz auf zwei Systeme aus den USA und Kanada, europäische Spielarten der “großen Vier” und eine Neuentwicklung aus Südafrika hingewiesen.

Und die Seite Triagesysteme in Nato und Bund stellt die Vorgehensweise bei Militär und Katastrophenschutz in Kürze dar.



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